Mitmachen oder teilnehmen 25.02.2008
eingestellt von Dr. Manfred Klemm
Die Genossenschaft lebt von der Solidarität ihrer Mitglieder.
Ihr Erfolg hängt entscheidend von der aktiven Unterstützung ihrer Mitglieder ab.
Mitmachen, nicht nur teilnehmen!
Kritisch betrachtet besteht hier großes Konfliktpotenzial.
Eigene Stimmen aus der Ärzteschaft beklagen die „unglaubliche Massenträgheit“ innerhalb der Ärzteschaft.
Nur 1-2% aktive Initiatoren, die sich für die Kollegen aufreiben;
20-30% Bemühte, die sich auch mal einbinden lassen;
ca. 50 % Inaktive, die ggf. nachfolgen und
viele, die alles besser können, anders machen und sowieso …
Aktuelle Mitgliederbefragungen innerhalb der Netze zeigen ähnliche Bilder. Eine große Menge an Mitgliedern, die klare Vorstellungen haben, was die wenigen aktiven Kollegen noch alles zu tun haben und wie dies auch noch richtiger zu machen wäre.
Auf die Frage nach eigener aktiver Mitarbeit kommt jedoch nur ein erstauntes „Nein“, dafür bestehe doch gar keine Zeit!
Genau hier besteht der Konflikt!
Aus der Vergangenheit wurde eine Gedankenkultur der „aktiven Erwartungshaltung“ entwickelt.
Man durfte gerne viel Erwarten!
Die Zeiten ändern sich jedoch schneller, als gut trainierte Bequemlichkeiten.
Heute ist aktive Mitgestaltung und eigenständiges Handeln gefordert!
Wer das nicht sieht, nicht glaubt oder noch nicht wahr haben möchte, ist schlecht beraten!
Die neue Gesetzgebung hat ein klares Ziel: „Trennung von Spreu und Weizen“
In welchen Korb gehören Sie?
Für jeden Vertragsarzt muss die Prämisse gelten:
Gestalten Sie Ihre Zukunft selbst, bevor es andere für Sie oder ohne Sie tun!