Am Donnerstag beginnt der Hausarzt-Ausstieg... 06.05.2008
eingestellt von Dr. med. Wolfgang Hübner
Schon in 2 Tagen, am 8. Mai 2008, werden Deutschlands KV-Chefs mit einem flauen Gefühl in der Magengrube einen Auftritt vor der Bundespressekonferenz in Berlin verfolgen. Dann nämlich präsentieren die Partner der avisierten hausarztzentrierten Versorgung in Baden-Württemberg nach § 73 b SGB V ihren fertigen Vertrag der Republik.
Damit schreiben die AOK Baden-Württemberg, der dortige Hausärzteverband und der Medi-Verbund natürlich deutsche Sozial-Geschichte: Zum ersten Mal wird dann in einem gewichtigen Bereich der ambulanten Medizin, der Hausärzteversorgung im Ländle, der bisherige Monopolist, die KV, für zumindest lange Zeit bei AOK-Patienten vom Platz gestellt. Für die einen ist das ein "Umstieg", genauso gut kann man aber auch von einem "Ausstieg" reden: Ausstieg aus dem KV-System.
Natürlich hüten die Protagonisten die Details der Südwest-Revolution wir ihren Augapfel. Grundzüge sind der Redaktion der ÄP aber längst bekannt.
Die wichtigsten Versatzstücke:
- Primärarzt-System
- Start am 1. Juli 2008
- freiwillige Teilnahme für Ärzte und Patienten
- enge IT-Verbindung zwischen Praxis und Kasse
- Einsparungen dank Bürokratieabbau, Arzneioptimierungen und weniger stationäre Fälle
- Honorarrahmen pro Quartal bei rund 80 € pro Patient - momentan werden in Baden-Württemberg 55 € gezahlt
- Erweiterung um einen 73c-Vertrag für Fachärzte.
Wir werden Sie an dieser Stelle über die spannenden Entwicklungen auf dem Laufenden halten...
Damit schreiben die AOK Baden-Württemberg, der dortige Hausärzteverband und der Medi-Verbund natürlich deutsche Sozial-Geschichte: Zum ersten Mal wird dann in einem gewichtigen Bereich der ambulanten Medizin, der Hausärzteversorgung im Ländle, der bisherige Monopolist, die KV, für zumindest lange Zeit bei AOK-Patienten vom Platz gestellt. Für die einen ist das ein "Umstieg", genauso gut kann man aber auch von einem "Ausstieg" reden: Ausstieg aus dem KV-System.
Natürlich hüten die Protagonisten die Details der Südwest-Revolution wir ihren Augapfel. Grundzüge sind der Redaktion der ÄP aber längst bekannt.
Die wichtigsten Versatzstücke:
- Primärarzt-System
- Start am 1. Juli 2008
- freiwillige Teilnahme für Ärzte und Patienten
- enge IT-Verbindung zwischen Praxis und Kasse
- Einsparungen dank Bürokratieabbau, Arzneioptimierungen und weniger stationäre Fälle
- Honorarrahmen pro Quartal bei rund 80 € pro Patient - momentan werden in Baden-Württemberg 55 € gezahlt
- Erweiterung um einen 73c-Vertrag für Fachärzte.
Wir werden Sie an dieser Stelle über die spannenden Entwicklungen auf dem Laufenden halten...