Die Studie ist bereits abgeschlossen! Hier die Inhalte in der Übersicht


Worum geht es in der Studie zu Herpes Zoster?
Warum ist es wichtig, dass möglichst alle Herpes Zoster Fälle in der Region erfasst werden? 
Warum sollten 90% der Ärzte daran teilnehmen?

 

Prospektive, epidemiologische Studie
zur Inzidenz und Krankheitslast von Herpes Zoster (Gürtelrose)

 

Herpes Zoster ist eine häufige Spätfolge der kindlichen Varizellen-Infektion (Windpocken
und kann die Lebensqualität wesentlich beeinträchtigen.

Mit dem demographischen Wandel in Deutschland, wird die Bedeutung von Herpes Zoster als altersbedingtes Leiden ggf. zunehmen. 

Ziel der epidemiologischen Studie ist, in verschiedenen Städten Deutschlands Daten zur Inzidenz und Krankheitslast der Herpes Zoster Erkrankung zu erheben, da solche Daten für Deutschland bislang fehlen.

Diese Studie ist ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsforschung in Deutschland.

Wir konnten als Regionales Gesundheitsnetz eines von mehreren Studienzentren in Deutschland werden, da wir Ihre Unterstützung haben und auch Sie sich beteiligen. Das Studiendesign erfordert , dass wir 90 %der hier niedergelassenen Allgemeinmediziner, Praktiker, Internisten, Dermatologen und Augenärzte abbilden müssen und so auch eine gute Abdeckung der auftretenden Fälle von Herpes Zoster erkennen können.

Wenn Sie also eine(n) Praxiskollegen/in haben, der/die ebenfalls eine dieser Fachgruppen abdeckt, ist diese(r) selbstverständlich ebenfalls herzlich zur Teilnahme eingeladen. Unsere Studie läuft noch bis Ende 2014.



Ihr Engagement wird mit einer Honorierung (sowohl für den Arzt als auch für den Patienten) unterstützt.

Für einen ersten Überblick:

Die Studie hat eine Laufzeit von ca. 3 Jahren. Sie besteht aus zwei Teilen:

Teil 1:

Erfassung der Inzidenz von Herpes Zoster. Hierfür werden Sie gebeten, Alter, Geschlecht und Wohnort (PLZ) von Herpes Zoster Patienten einmalig in einem Log-Buch zu dokumentieren. 
Diese Log-Bücher werden quartalsweise gesammelt und ausgewertet.

Teil 2:

Besteht aus der Dokumentation anamnestischer, klinischer und gesundheitsökonomischer Daten eines Herpes Zoster Patienten vom Lebensalter ab 50 Jahren, anhand eines individuellen Dokumentationsbogens.

Dieser Teil beinhaltet die Nachverfolgung der Patienten durch das Gesundheitsnetz über drei Monate
Patienten, die an der Studie teilnehmen möchten, erhalten beim ersten Arztbesuch einDokumentationsheft, in dem relevante Informationen im Zusammenhang mit der Erkrankung dokumentiert werden. 
Das Dokumentationsheft wird anschließend vom Patienten an das  Gesundheitsnetz gesendet.

Für Teil 2 der Studie ist aus datenschutzrechtlichen Gründen die Einwilligung des Patienten erforderlich. (Unterschrift eines Patienten-Aufklärungsbogen).

Im Rahmen der Studie ist der Arzt nur an "Tag 0" involviert. An "Tag 0" werden die studienspezifischen Daten aufgenommen, der Patient befragt, ob er aktiv teilnehmen möchte und so auch detaillierter beraten und aufgeklärt.
Ab der Aufnahme in die Studie, wird der Studienteilnehmer zu den Belangen der Studie durch das Studienzentrum
 geführt.

 

Honorierung:

Für Teil 1 der Studie:

Für jeden korrekt erfassten Patienten  25,- €  für den Arzt  (Zeitbedarf ca. 2 Min.)


Für Teil 2 der Studie:

Für jeden korrekt dokumentierten Patienten  100,- €  für den Arzt  (Zeitbedarf ca. 15 Min.)
Einschlusskriterien, Erläuterung der Maßnahmen, Aufklärungsgespräch, Einwilligungserklärung zu Teilnahme des Patienten,Übermittlung der Einwilligungserklärung an das Gesundheitsnetz

 Fax-Nr.:  0214 / 312 011 19

Jeder Patienten, der bereit ist, an der Studie teilzunehmen und ein Dokumentationsheft zu führen
erhält  50,- €. Er kann bis zu 9 Monaten, also 3 Dokumentationshefte lang, an der Studie teilnehmen.

Der Patient teilt dem Studienzentrum (Gesundheitsnetz) seine Bankverbindung mit und erhält nach Abgabe des vollständig ausgefüllten Dokumentationsheftes die 50,- € vom Gesundheitsnetz direkt auf sein Konto überwiesen.

 

Für die Koordination, Verwaltung, Betreuung und Datenpflege erhält Ihr Gesundheitsnetz pro korrekt geführten Patienten  200,- €.