GESTATTEN...das Regionale Gesundheitsnetz Leverkusen eG stellt sich vor:


In unserem neuen Image-Film können Sie sich ein Bild von uns und unserem Angebot rund um die vernetzte Versorgung machen.

Wir danken an dieser Stelle ganz besonders dem Team der Lokalen Informationen und dem Medienzentrum Süd für die professionelle Unterstützung!

 

- Die Netzakte "VitaLev" im täglichen Einsatz

- Das Beratungszentrum rund um die "präventiven Hausbesuche"

- Das Ambulante Palliativzentrum mit einem Einblick in die 
  Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung - SAPV

Innovationsfonds unterstützt Projekt für mehrfach erkrankte Patienten
Förderzusage für Mambo

Leverkusen, 29. März 2017: Mehr Patientennähe, mehr Zeit für ärztliche Beratung, mehr Übersicht über aktuelle Behandlungen und mehr Struktur in den Abläufen: Das Projekt Mambo verfolgt viele Strategien, um optimale Rahmenbedingungen für Patientinnen und Patienten zu schaffen. Für diese neue Versorgungsform bekommen die beteiligten Partner Fördermittel aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Mambo steht für „Menschen ambulant betreut, optimal versorgt“.
Ziel des Projektes ist eine optimierte Strukturierung der Abläufe – zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Damit Ärztinnen und Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten haben, übernimmt Mambo Aufgaben der Praxisorganisation, wie etwa die Koordination von Terminen und Patientenschulungen. Ein Mehr an Patientennähe wird erreicht durch Fachkräfte, die die Patienten zu Hause oder im Heim aufsuchen. Weiterhin gibt es eine elektronische Netzakte, die die Kommunikation der Mediziner erleichtert. So werden ärztliche Praxen entlastet. „Ein Vorteil für Patienten: Betroffene werden sogar daheim beraten und betreut.

Gemeinsam stark
Die pronova BKK führt das Programm mit dem Regionalen Gesundheitsnetz Leverkusen eG, dem Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln durch. Alle Akteure prüfen regelmäßig die Abläufe und Strukturen des Programms, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess voranzutreiben.

„Multimorbide Patienten leiden gleichzeitig an mehreren Krankheiten. Viele dieser Patienten sind außerdem in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Behandlung ist daher anspruchsvoll: In der Regel sind verschiedene Fachärzte beteiligt“, erklärt Dr. Manfred Klemm, Vorstandsvorsitzender Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen. Der Besuch aller Fachärzte sei für mobilitätseingeschränkte Patienten häufig schwierig zu realisieren. „Die Vielzahl der beteiligten Ärzte stellt hohe Anforderungen an die Abstimmung der Behandlung: Therapien und Medikationen müssten sinnvoll miteinander kombiniert werden. Die große Komplexität erschwert den Austausch der Ärztinnen und Ärzte untereinander. Hier kann Mambo Abhilfe schaffen“, so Klemm.

Das Projekt startet diesen Sommer und endet Mitte 2020. Die Ergebnisse werden von der Universität zu Köln wissenschaftlich evaluiert.
Die Teilnahme ist für Ärzte und Patienten kostenlos.

Über den Innovationsfonds
Der Innovationsfonds fördert die Integrierte Versorgung und die Versorgungsforschung in Deutschland. Er beruht auf dem 2015 verabschiedeten GKV-Versorgungsstärkungsgesetz. Bis 2019 stellt die Politik einen mit jährlich 300 Mio. Euro ausgestatteten Fonds zur Verfügung. Ziel des Innovationsfonds ist der Gewinn innovativer Versorgungsformen.

Von ca. 800 Anträgen wurden 91 Förderbescheide zugestellt (Schwerpunkte: Versorgungsforschung und "Neue Versorgungsformen")